Streitschlichtung — Schiedsverfahren — Rechtsgutachten

Familienrechtliche Streitigkeiten können in vielen Fällen durch außergerichtliche Streitschlichtung gelöst werden. Möglich ist die Streitschlichtung in folgenden Bereichen:

  • Ehegatten-, Kindes- und Elternunterhalt
  • Güterrechtliche Auseinandersetzung
  • Sonstige Vermögensauseinandersetzung
  • Verteilung von Haushaltsgegenständen und Ehewohnung
  • Sorge- und Umgangsrecht
  • Auseinandersetzung zwischen Lebenspartnern und bei nichtehelichen Lebensgemeinschaften
  • Auseinandersetzung zwischen Schwiegereltern und Schwiegerkindern

Als Methoden der Streitschlichtung kommen die Mediation und die Moderation von Schlichtungsgesprächen in Betracht. Für solche Gespräche stehen wir kurzfristig zur Verfügung. Die Kosten werden auf der Grundlage eines vereinbarten Stundenhonorars abgerechnet.


Alternativ besteht die Möglichkeit des Schiedsverfahrens (außergerichtliche Streitentscheidung). Hierbei wird die Entscheidung der Streitigkeit dem Familienschiedsgericht übertragen. Das Familienschiedsgericht wirkt zunächst auf eine Einigung der Beteiligten hin. Kommt es nicht zur Einigung, ergeht ein Schiedsspruch gemäß § 1054 ZPO. Gegenstand eines Schiedsverfahrens können sein:

  • Ehegatten-, Kindes- und Elternunterhalt
  • Güterrechtliche Auseinandersetzung
  • Sonstige Vermögensauseinandersetzung
  • Auseinandersetzung zwischen Lebenspartnern und bei nichtehelichen Lebensgemeinschaften
  • Auseinandersetzung zwischen Schwiegereltern und Schwiegerkindern

Vorteile des Schiedsverfahrens gegenüber einem Verfahren vor den Familiengerichten sind:

  • Schnelle Terminierung — schnelle Entscheidung
  • Eigene Auswahl der Richter
  • Erledigung in einem Verfahren ohne Instanzenzug
  • Nichtöffentliche Verhandlung und Diskretion
  • Überschaubare Kosten


In besonderen Fällen können auch Rechtsgutachten zur Klärung familienrechtlicher Fragen führen oder in einem gerichtlichen Verfahren helfen. Auch dafür stehen wir zur Verfügung.